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DAS SAGEN EXPERTEN...

Prof. Dr. Walter SchweitzerProf. Dr. Walter Schweitzer,
ehem. Rektor der Universität Passau


"Tief beeindruckt bin ich von den beachtlichen Karrieren im Medienbereich, die die Stipendiaten/Innen seit ihrem Abschluss ihrer Zusatzqualifikation am Institut und ihren Examen an unserer Universität in den verschiedensten Fächern nach ihrem Berufseinstieg im Medienbereich durchlaufen haben."


NEUES VON DEN STIPIS

Julia HertleinJulia Hertlein steht noch am Anfang ihres Stipendiums - und konnte bei ihrem Lokalpraktikum in Altötting den Papstbesuch miterleben... [mehr]
Dr. Hans Kapfinger [ Der Weg zum Passauer Erfolgsmodell ]
1946. Kriegsende. Dr. Hans Kapfinger erhält die Lizenz, eine Zeitung zu gründen. Die Passauer Neue Presse. Zum Zeitung machen braucht es Journalisten. Geeignete gibt es kaum. Noch gibt es keine journalistischen Ausbildungseinrichtungen. Dr. Hans Kapfinger ist einer der ersten, der das geregelte Volontariat einführt. 1967 gründet er eine Stiftung, deren Hauptaufgabe die Förderung des journalistischen Nachwuchses ist. Eine der finanziellen Grundlagen des heutigen Instituts.

Frühjahr 1984. An einem ungewöhnlichen Ort entsteht eine ungewöhnliche Idee: Prof. Dr. Heinrich Oberreuter diskutiert auf dem Zahnarztstuhl mit Arzt und Verleger Axel Diekmann über ein neues Ausbildungsmodell. Studium und Volontariat gleichzeitig. Die Gründungsidee des Instituts.

Frühjahr 1985. Die erste Generation an Stipendiaten beginnt ihre Ausbildung. Theoretisches Wissen im Studium, praktische Erfahrung in den Redaktionen - die Studenten sind begeistert. Die Ausbildung entwickelt sich weiter. Jedes Jahr werden zwölf Aus- und Weiterbildungsseminare gemäß den Richtlinien des Ausbildungsvertrags für Tageszeitungen angeboten und öffentlich ausgeschrieben. Das Institut steht kurz vor seiner Gründung.

1992. Das Seminarangebot trifft mittlerweile auf so große Zustimmung, dass die Ausbildungsform institutionalisiert wird: Das Institut für Journalistenausbildung an der Universität Passau wird gegründet. Prof. Dr. Heinrich Oberreuter wird Direktor des Instituts, Dr. Michael Schröder Studienleiter, hauptamtlicher Geschäftsführer ist Gerd Brunner. Den Vorsitz führt Dr. Dr. Axel Diekmann, sein Stellvertreter ist der Rektor der Universität Passau, Prof. Dr. Walter Schweitzer.

2005. Mit dem 20jährigen Jubiläum geht das Institut in die zweite Generation: Gerd Brunner verabschiedet sich. ...


Mehr zur Geschichte des Instituts von den Gründungsvätern selbst:

[ Eine ungewöhnliche Idee wird zum Erfolgsmodell ]
Von Gerd Brunner
Gerd BrunnerGerd Brunner war jahrelang das personifizierte Institut für Journalistenausbildung. Der "Stipi-Papa" - wie er von den Stipendiaten liebevoll genannt wird - begleitete das Passauer Modell seit seinen Anfängen, stand den jungen Nachwuchsjournalisten mit Rat und Tat zur Seite, entwickelte die journalistische Ausbildung weiter und sorgte für ein lebendiges Netzwerk unter den Stipendiaten. Mit dem 20jährigen Institutsjubiläum 2005 verband sich auch ein trauriger Anlass: Gerd Brunner verabschiedete sich von seinen Zöglingen in den Ruhestand. In seinem Artikel blickt er auf eine sehr persönliche Weise auf die Anfänge des Instituts zurück und erzählt nochmals die wohl bekannteste Anekdote des Instituts: Wie alles anfing - auf dem Zahnarztstuhl von Dr. Dr. Axel Diekmann... [ausführlicher Artikel]

[Das Passauer Modell]
Vorbild und Auftrag für die Zukunft
Von Dr. Dr. Axel Diekmann
Dr. Dr. Axel Diekmann"Das Passauer Ausbildungsmodell ist ein Erfolgsmodell geworden. Wir wollen es erfolgreich in die Zukunft führen", schreibt Vorstandsvorsitzender Dr. Dr. Axel Diekmann anlässlich des 20-jährigen Institutsjubiläum im Jahr 2005. Dass sich Dr. Dr. Axel Diekmann zur Förderung des journalistischen Nachwuchses verpflichtet fühlt, liegt auch an Zeitungsgründer Dr. Hans Kapfinger. Und dieser hatte die Bedeutung einer fundierten journalistischen Ausbildung früh erkannt: Bereits in den 50ern führte er das zweijährige Volontariat bei der Passauer Neuen Presse ein. Außerdem gründete er eine Stiftung, bei der die journalistischen Nachwuchsförderung zu den wichtigsten Aufgaben zählt - die Dr.-Hans-Kapfinger Stiftung. Und hier wären wir wieder bei Dr. Dr. Axel Diekmann: Die Stiftung finanziert zum Großteil das Institut für Journalistenausbildung der Passauer Neue Presse e.V. "Ganz im Sinne des Zeitungsgründers Dr. Hans Kapfinger hat die journalistische Aus- und Weiterbildung auch heute einen besonders hohen Stellenwert", resümiert Dr. Dr. Axel Diekmann... [ausführlicher Artikel]

[Die Gesellschaft braucht journalistische Qualität]
Von Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Oberreuter
Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Oberreuter"Professionalisierung ist ein Merkmal der modernen Gesellschaft", schreibt Professor Heinrich Oberreuter. Und damit auch eine Anforderung an die Journalisten: Das klassische Volontariat reiche als einzige Kompetenz nicht mehr aus. Der Deutsche Presserat habe nach einem Ausbildungsplan gefordert, in dem praktische und theoretische Ausbildung gleichgewichtig berücksichtigt werden. Diese Forderung sei bis auf den heutigen Plan noch nicht erfüllt. "Aber immerhin haben wir in Passau damals damit angefangen..." [ausführlicher Artikel]