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Ines Geier Erfahrungsbericht

[Ines Geier]

ist seit 2003 Stipendiatin. Mit ihrer Demenz-Serie in der Passauer Neue Presse hat sie als jüngste Journalistin den Dr.Georg-Schreiber-Medienpreis 2005 gewonnen...

"Im Sommer 2005 habe ich auf Bitten der Chefredaktion für die Passauer Neue Presse eine mehrteilige Serie über Demenz geschrieben. Dabei sollten alle Aspekte der Krankheit berücksichtigt werden. So habe ich neben der medizinischen Seite (Diagnose, Verlauf und Therapie) Alltagsprobleme im Umgang mit Demenzpatienten geschildert, aber auch die rechtliche Situation ausführlich beleuchtet (Betreuung, Patientenverfügung usw.). Aufgrund der großen Leserresonanz fand am 8. Juli 2005 eine Podiumsdiskussion im Medienzentrum der Verlagsgruppe Passau mit der Bayerischen Sozialministerin Christa Stewens statt. Für diese Serie wurde ich mehrfach ausgezeichnet, so habe ich beim Medienpreis der Deutschen Alzheimer Gesellschaft den zweiten Platz belegt und als jüngste Journalistin den Dr.Georg-Schreiber-Medienpreis 2005 gewonnen.

Ich habe mich sehr gefreut, dass von den Ausbildern so großes Vertrauen in die Stipendiaten gelegt wird - immerhin ist es nicht selbstverständlich, dass man als Jungspund die Chance bekommt, eine so große Serie zu schreiben. Dass ich diese Herausforderung dann auch noch so erfolgreich meistern konnte, lag zum Teil natürlich an der praktischen Erfahrung und der "guten Schule", die ich bereits während meiner Praktika im Lokal- und Mantelteil hatte. Mit Sicherheit hat aber auch mein Psychologie-Studium an der Universität Passau dazu beigetragen. Dieser theoretische Hintergrund hat mir sehr bei der Recherche zu einem so sensiblen Thema geholfen und mir im Umgang mit den Angehörigen und Betroffenen zusätzlich Sicherheit gegeben. Die Kombination aus Theorie und Praxis im Stipendiumsmodell hat sich auf jeden Fall ausgezahlt."


Alle Erfahrungsberichte finden Sie [hier].


DAS SAGEN EXPERTEN...

Prof. Dr. Stephan Russ-MohlProf. Dr. Stephan Russ-Mohl,
Universität Lugano


"Ich war immer der Überzeugung, dass sich weder allein an der Uni noch in der Redaktion alles lernen lässt, was ein guter Journalist wissen oder können muss. Die enge Zusammenarbeit zwischen Hochschule und einem Medienunternehmen, das möglichst ortsansässig und trotzdem international vernetzt sein sollte, scheint mir die beste Ausgangsbedingung für hohe Qualität in der Journalisten-Ausbildung zu sein. Diese Voraussetzung ist in Passau erfüllt."


NEUES VON DEN STIPIS

Bernd HonesBernd Hones arbeitet heute beim Bundesamt für Auslandsinformation. Orangene Revolution in der Ukraine, Praktikum in Moskau - er beschreibt, wie er durch die Ausbildung an die Stelle kam... [mehr]